Betriebliche Kosten
Die betrieblichen Kosten gesundheitlicher Beeinträchtigungen sind enorm.
Allein die Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen in Deutschland weit
über 40 Millionen Ausfalltage und verursachen entsprechende Kosten. Fehlzeiten
bedeuten für den Betrieb
unbesetzte Arbeitsplätze
Gehaltsfortzahlung ohne Gegenleistung
Mehrbelastung der anwesenden Mitarbeiter, wodurch sich wiederum deren Erkrankungsrisiko erhöht
erschwerte Arbeitseinsatzplanung
Produktionsausfall
Terminverzug, Lieferschwierigkeiten
steigende Unfallversicherungs- und Ausgleichszahlungsprämien
Verlust von teuer ausgebildetem Fachpersonal durch Fluktuation oder Frühverrentung
Gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen aber auch dann (indirekt) Kosten,
wenn der Mitarbeiter anwesend ist. Wer sich unwohl fühlt, kann sich schlechter konzentrieren,
macht mehr Fehler und muss Schmerzpausen einlegen. Mit dem Wohlbefinden sinkt also auch die
Qualität der Arbeitsergebnisse. Darunter leiden Kundenzufriedenheit und Firmenimage und
letztlich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Gesundheitsförderung kann einen wichtigen
Beitrag leisten, solche Kosten zu senken und so Standort und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Als Führungskraft haben Sie hierauf großen Einfluss!
Return of Invest
Aber auch für die Klientel der Führungskräfte selber ergibt sich bei entsprechenden
Berechnungen erstaunliches, nämlich, ein beachtlicher Return of Invest bei Check-ups
und Gesundheitsseminaren.
So ergab eine SKOLAMED - Studie, dass Deutschlands Manager sind im Alter zwischen
40 und 49 Jahren dem höchsten Infarktrisiko ausgesetzt. Beginnend ab Mitte 30 steigt
ihr individuelles Risikopotenzial merklich an. Männliche Führungskräfte liegen in ihrem
gesundheitlichen Risikoprofil dabei um 70 Prozent höher als ihre weiblichen Kolleginnen.
Bei denen steigt allerdings das Risiko eines Infarktes ab 50 Jahren rapide an, bis es mit
über 60 Jahren das gleiche Niveau wie bei den Männern erreicht. Auch bei speziellen
Risikofaktoren wie Cholesterin und Blutdruck ist der Mann bis Mitte / Ende 50 das deutlich
schwächere Geschlecht. Bei den männlichen Führungskräfte steigt das Infarktrisiko in der
2., 3. und 4.Lebensdekade deutlich an, um ca. 20 - 30% pro Lebensdekade. Gleichzeitig - und
das ist die positive Nachricht - haben aber gerade die männlichen Führungskräfte von Mitte
30 bis 49 Jahren das größte Potenzial, Gesundheitsrisiken positiv zu beeinflussen. Mit bis
zu 50 Prozent bei den Teilnehmern mit erhöhten Risikowerten weisen sie die besten
Veränderungsmöglichkeiten auf. Und noch eine positive Nachricht: Das Infarktrisiko bei
deutschen Führungskräfte hat sich nach Untersuchungen bei den SKOLAMED - Check-up und
-Seminarteilnehmern in den letzten acht Jahren knapp halbiert. - Gesundheitsmaßnahmen
in Form von Check-ups oder Seminaren mit integrierten medizinischen Untersuchungen und
Gesundheitscoachings können hier entscheidende Unterstützung leisten. Dies belegt eine
Studie auf der Basis von 7.865 untersuchten Personen - davon 1.285 Personen im Vorher
- Nachher - Vergleich.
So zeigt sich bei der Nachfolgeuntersuchung im Rahmen des zweiten Check-ups oder
Seminars im Zeitrahmen von knapp 20 Monaten bei der Gruppe der Teilnehmer mit mäßig
erhöhtem Risiko ein verbesserter Wert um 20, bei der Gruppe mit stark erhöhtem Risiko
sogar ein Verbesserungspotenzial von knapp 40 Prozent gegenüber der Erstuntersuchung.
Besonders interessant für Unternehmen, die Gesundheitsmaßnahmen bereits durchführen
lassen oder dies planen: Der Return of Invest (ROI) liegt je nach Risikogruppe zwischen
1,06 bzw. 5,25 zu 1 auf Grundlage der Überlebensstatistik nach erfolgtem Infarkt des
BKK Bundesverbandes und der Kienbaum Gehaltsstudie. Gesundheitsmaßnahmen sind also nicht
nur reiner und sinnvoller Selbstzweck. Jeder investierte Euro bringt auch noch Geld zurück
ins Unternehmen.
Noch nicht einmal eingerechnet in diese Return of Invest - Quote sind die
Lohnzusatzkosten und die sogenannten "Chaoskosten", die eine Person mit wichtiger
Funktion auf Grund des dann entstehenden Informationsverlustes durch ihre Abwesenheit
über einen längeren Zeitraum im Unternehmen verursacht. Unberücksichtigt in dieser
Betrachtung sind auch weitere gesundheitliche Risikofaktoren. Betrachtet wurde
ausschließlich das Herzinfarktrisiko. Berücksicht man die weiteren Risikofaktoren
und Kostenkomponenten zusätzlich, wird das Ergebnis noch erstaunlicher.
Aus Sicht der Gesundheitsexperten von SKOLAMED sind also als Fazit Maßnahmen der
Gesundheitsprävention für Unternehmen und Einzelperson ab dem 35. Lebensjahr wichtig,
um die Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und nicht zuletzt die individuelle
Lebensqualität zu erhalten oder zu erhöhen. Belegt werden kann, dass sich Teilnehmer
mit einem ohnehin günstigen Lebensstil langfristig stabilisieren. Teilnehmer mit einem
eher ungünstigen Lebensstil und daraus resultierenden meist multiplen Risikofaktoren
beginnen nach erfolgter Gesundheitsmaßnahme ihren Lebensstil positiv zu verändern. Die
Folge ist ein gesünderes Bewegungsverhalten, eine ausgewogenere Ernährung, ein besseres
Stressmanagement und eine merkliche Veränderung im Genussmittelverhalten.
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