|
Störungen
bzw. Regulationshemmnisse können nur durch zusätzlichen Arbeitsaufwand
bewältigt werden und führen damit zu erhöhten Beanspruchungen der
arbeitenden Person. Darüber hinaus beeinträchtigen
sie die Konzentration und erzeugen Stress.
Kennen Sie das? Sie sitzen am
Computer und sind angespannt, weil Sie gleich
einen wichtigen Termin haben und dafür rasch noch etwas ausdrucken müssen. Sie
rufen das Druckermenü auf und völlig unerwartet erscheint die Meldung: "Diese
Anwendung wird aufgrund eines ungültigen Vorgangs geschlossen. Wenden Sie sich
an den Hersteller, falls das Problem weiterbesteht!" Sie rufen das
Druckermenü erneut auf und denken bei sich: "Eigentlich sollte da besser
stehen: Wenden Sie sich an den Psychiater, wenn das Problem weiter besteht." Und
es besteht weiter - es ist zum Verrücktwerden...
Was ist passiert? Sie sind in eine Stresssituation geraten, weil es Ihnen
nicht gelungen ist, Ihre Arbeit in einer vorgegebenen Zeit planmäßig durchzuführen.
Schuld war der Computer. Der hat Sie gestört und Ihnen einen Strich durch die
Rechnung gemacht. Programmabstürze, unerwartet lange System-Responsezeiten und
unerklärliche Fehlermeldungen sind typische Arbeitsstörungen an Bildschirmarbeitsplätzen. Sie behindern
die Arbeit und stressen den Anwender. Gleiches ist der Fall, wenn zur Bearbeitung
einer Aufgabe nötige
Informationen und Unterlagen fehlen, oder wenn der Geräuschpegel im Büro so
hoch ist, dass die Konzentration darunter leidet.
Überlegen Sie sich, wie Sie ein möglichst ungestörtes Arbeiten Ihrer
Mitarbeiter fördern können. Gut ist es, wenn Sie Ihren Mitarbeitern zeitliche Spielräume
gewähren. Denn Störungen sind nur halb so schlimm, wenn der Mitarbeiter weiß,
dass er seine Arbeit notfalls auf störungsfreie Zeiten verlagern kann.
|